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Bilder-SEO: 10 Tipps für deine Website

von | 19.07.2022 | SEO

Suchmaschinenoptimierung hört nicht bei Texten auf. Auch auf bildliche Elemente wie Fotos, Schaubilder, Zeichnungen und Co. solltest du dein Augenmerk richten. Hast du dir jemals die Frage gestellt, warum bestimme Ergebnisse bei der Google-Bildersuche ganz oben aufgelistet werden? Dieses Ranking ist – genau wie bei den gewöhnlichen Suchergebnisseiten – auf SEO zurückzuführen. 

Wenn du dir also die Zeit nimmst, deine Bilder für SEO zu optimieren, kannst du ggf. über diesen kleinen Umweg viele neue Website-Besucher:innen gewinnen. Wir stellen dir die 10 besten Bilder-SEO-Tipps vor. 

Grafik zu den wichtigsten Bilder-SEO-Faktoren

Für ein gutes Ranking sind verschiedene Faktoren zu beachten.

Bilder-SEO-Tipp 1: Neue, passende Bilder wählen 

Zu Anfang ist eine grundlegende Sache entscheidend: die Auswahl deiner Bilder. Gewiss hast du schon Internetseiten besucht, auf denen Fotos oder Ähnliches platziert waren, die du optisch unpassend fandest oder schon öfters (in ähnlicher Weise) gesehen hast. Das beeinträchtigt nicht nur die Erfahrung von User:innen, sondern hat auch Auswirkungen in puncto SEO. 

Google ist anhand diverser Parameter dazu in der Lage, Fotos und Co. zu analysieren. Einer dieser Parameter ist das Alter des Bildelements. Zusammenfassend sollten deine Bilder also folgende Merkmale aufweisen: 

  • (möglichst) neu bzw. unveröffentlicht 
  • optisch ansprechend 
  • thematisch passend
  • zweckdienlich

Um das Ganze zu veranschaulichen, hier eine Gegenüberstellung zweier Bilder. Das linke ist ein allgemein genutztes Stockfoto, während das rechte nicht gestellt ist und den Arbeitsalltag von Mitarbeitern von Colorful Chairs zeigt. Der Sieger ist klar:

    Gegenüberstellung eines Stockfotos und eines individuellen Fotos

    Entscheide dich anstelle eines vielgenutzten Bildes lieber für ein eigenes, um sowohl bei User:innen als auch bei Google zu punkten.

    Bilder-SEO-Tipp 2: Anpassung der Bildgröße 

    Sobald du ein oder mehrere passende Bilder gefunden hast, steht als Nächstes ihre Skalierung auf dem Programm. Hierbei ist es entscheidend, den goldenen Mittelweg zu finden. Denn Bilder mit zu hoher Auflösung haben eine längere Ladezeit, während solche mit geringer Auflösung unscharf und somit nicht ansprechend aussehen. 

    Gegenüberstellung eines Bildes in guter und schlechter Auflösung

    Gib darauf Acht, dass die Bilder auf deiner Website allesamt gestochen scharf und nicht verpixelt aussehen.

    Nutze Tools wie GIMP und Photoshop, um deine Bilder so anzupassen, dass ihre Größe optimal zum Webdesign deiner Seite (auch auf verschiedenen Endgeräten) passt und keiner ihrer Bestandteile verpixelt aussieht. Beachte dabei immer die Breite, die das Bildelement auf deiner Webseite aufweisen soll. 

    Möchtest du, dass dein Bild z. B. die gesamte Bildschirmbreite einnimmt, sind 1920px empfehlenswert. Als Faustregel kannst du dir merken: Eine Bildgröße zwischen 600px und 2000px ist ideal.

    Bilder-SEO-Tipp 3: Bilder für bessere Dateigröße komprimieren 

    Auch die Dateigröße deiner Bilder solltest du zugunsten besserer Ladezeiten anpassen. Dies gelingt mithilfe von Komprimierungstools wie z. B. TinyPNG. Das Vorgehen ist hierbei denkbar einfach: 

    1. Ziehe maximal 20 ausgewählte Bilder (WebP, PNG oder JPEG) mittels Drag & Drop in das gestrichelte Fenster. 
    2. Die Komprimierung erfolgt automatisch und ist nach kurzer Zeit abgeschlossen. 
    3. Speichere deine komprimierte Bilddatei in der Dropbox oder lade sie herunter. 

    Die Dateigröße eines Bildes sollte nicht höher als 200 KB ausfallen und möglichst darunter liegen. Es gilt: Je geringer die Größe, desto besser die Ladezeit. Doch zugleich geht jede Komprimierung mit einer Beeinträchtigung der Bildqualität einher. 

    Bilder-SEO-Tipp 4: Dateiformat deiner Bilder festlegen 

    Neben der Größe sollte auch das Format von Bilddateien nicht außer Acht gelassen werden. Welches optimal ist, hängt vom Verwendungszweck des jeweiligen Bildes ab. Außerdem solltest du dein Augenmerk darauf lenken, dass alle gängigen Browser es erkennen können. Andernfalls verharren User:innen nicht lange auf deiner Website und springen alsbald ab. 

    Hier sind die Vorteile von einigen der gängigsten Dateiformate: 

    • JPG-Format: Deine Bilder werden schneller geladen und angezeigt als z. B. bei PNG. Außerdem lassen sich JPG-Bilder dank der großen Verbreitung des Formates problemlos mit anderen teilen. 
    • PNG-Format: Deine Bilder erleiden keinen Qualitätsverlust, egal wie viele Bearbeitungen du durchführst. Darüber hinaus ist dieses Format für transparente Grafiken und Co. geeignet. 
    • GIF-Format: Deine Bilder lassen sich verlustfrei komprimieren, laden schnell und nehmen nicht viel Speicherplatz weg. Mehrere Einzelbilder ergeben zusammen eine GIF-Animation. 
    • SVG-Format: Deine Bilder haben Vektorgrafik-Format und setzen sich nicht aus Pixeln, sondern Pfaden zusammen. Ihre Größe lässt sich ohne Qualitätsverlust ändern. 

    Bilder-SEO-Tipp 5: Dateinamen adäquat ändern 

    Die Größe stimmt, das Format ebenso. Nun müssen deine Bilder bloß noch SEO-konform benannt werden. Anstelle der automatischen Dateinamen, die eine lange Zahlenreihe beinhalten, solltest du den Crawlern von Google etwas Ansprechenderes zum Lesen geben. Achte dabei auf inhaltliche Schlüssigkeit und ggf. das Einbetten von Keywords. Außerdem sollte Folgendes nicht enthalten sein: 

    • Umlaute: Schreibe ä, ö und ü in Form von ae, oe und ue aus. 
    • Leerzeichen: Trenne Wörter mithilfe von Bindestrichen voneinander. 
    • Großbuchstaben: Schreibe alle Buchstaben klein. 

    Eine Bilddatei mit dem Firmenlogo von Colorful Chairs beispielsweise könnte wie folgt benannt werden: „colorful-chairs-agentur-firmenlogo.jpg“. 

    Bilder-SEO-Tipp 6: Title Tag eines Bildes benennen 

    Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass ein Text aufgetaucht ist, als du mit der Maus über ein Foto oder Ähnliches gefahren bist. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Title Tag bzw. Bildtitel. Er fungiert auch als Ankertext, wenn das Element als Link zu einer anderen Seite führt. 

    Der Title Tag sollte so verfasst werden, dass er Google darüber informiert, was das zugehörige Bild zeigt oder um welches Thema es sich handelt. Idealerweise sollte er auch ein passendes Keyword enthalten. Ein kurzer, wahrheitsgemäßer Bildtitel für das Colorful-Chairs-Logo wäre z. B. „Das Logo von Colorful Chairs“.

    Bilder-SEO-Tipp 7: Alt-Text formulieren 

    Ein weiteres Element, das beim SEO für Bilder eine wichtige Rolle spielt, ist der Alternativ-Text, auch Alt-Text genannt. Es handelt sich dabei um eine kurze Beschreibung deines Bildes – also einen Text, der ausführt, was auf ihm zu sehen ist. Diese Information ist nicht nur für Google hilfreich, sondern auch für Blinde und Sehbehinderte, die auf einen Screenreader angewiesen sind. 

    Eine gelungene SEO-Bilderbeschriftung ist: 

    • bündig 
    • wahrheitsgetreu 
    • beschreibend 
    • ohne Keyword-Stuffing 

    Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Du führst einen Foodblog und hast ein neues Pizzarezept, das du mit der Welt teilen möchtest. Natürlich darf in diesem Fall ein Foto von dem schmackhaften Endergebnis nicht fehlen. Hierbei reicht als Alt-Text nicht einfach das Wort „Pizza“, das wäre viel zu allgemein. Schreibe stattdessen z. B.: „Große Pizza Diavola auf einem roten Teller“. 

    Bilder-SEO-Tipp 8: Bildunterschrift verfassen 

    Neben dem Alt-Text ist beim Bilder-SEO noch ein weiteres Element von Belang: die allseits bekannte, doch oftmals vernachlässigte Bildunterschrift. Dabei kann bereits ein kurzer Satz unterhalb deines Bildes die Auffindbarkeit potenzieren. Er sollte Keywords und weitere Informationen zum Bild enthalten, zum Beispiel: 

    • Aufklärung über den Text-Bild-Zusammenhang 
    • Angaben zum Inhalt des Bildes
    • Ggf. auch Urheberrechtsvermerk

      Tipp

      Neben der Bildunterschrift solltest du auch den Text um deine Bilder herum nicht außer Acht lassen. Denn auch dieser wird von den Google Crawlern bei der Bilduntersuchung unter die Lupe genommen.

      Bilder-SEO-Tipp 9: XML-Sitemap für Bilder 

      Um den Bekanntheitsgrad deiner Bilder auf Google zu steigern, kannst du auch eine sogenannte XML-Sitemap anlegen. Hierbei handelt es sich um eine Liste aller Unterseiten deiner Website – also gewissermaßen eine digitale Landkarte. Liste in dieser deine Bildelemente auf, um Google deren genaue Standorte auf der Domain zu verraten. 

      Das Analysetool Google Search Central erklärt dir unter „Sitemap erstellen und einreichen“ genau, wie du vorzugehen hast. Aber Achtung: Kleine Bilder wie z. B. Icons und Thumbnails sollten in deiner Bilder-Sitemap nicht berücksichtigt werden. 

      Bilder-SEO-Tipp 10: Bilder mehrfach verwenden 

      Im ersten Tipp wurde darauf hingewiesen, möglichst einzigartige Bilder zu verwenden, die nirgendwo anders verwendet werden. Dies bedeutet aber nicht, dass du jedes Bild immer nur auf einer Seite deiner Website verwenden solltest. Gebrauche es gerne öfters, solange es thematisch und kontextuell passt. Auf diese Weise erkennt Google eine gesteigerte Relevanz

      Tipp

      Mehrfachanwendung schön und gut, aber achte darauf, ein Bild nicht zu häufig einzubetten, um ihm keinen Spam-Charakter zu verleihen. Mithilfe deiner zuvor erwähnten Bilder-Sitemap kannst du dir einen Überblick darüber verschaffen, wo und wie oft du ein Bild eingefügt hast. 

      Kristina Lemke
      Kristina Lemke

      Kristina ist als Junior Content Marketing Managerin bei Colorful Chairs tätig. In ihrer Freizeit lebt sie gerne ihre kreative Seite aus – sowohl in kulinarischer, schriftstellerischer als auch handwerklicher Form. Außerdem ist sie ein großer Musical-Fan und hat „Tanz der Vampire“ schon mehr als viermal gesehen.

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